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NF.

August 24, 2015

Der Krabbenfischer von Sylt

Der alte Fischer sitzt am Hafen und schaut voll Sehnsucht hinaus aufs Meer,
er schwelgt in längst vergangenen Zeiten, als er noch rausfuhr … lang ist‘s her.
Ein grauer Bart ziert sein müdes Gesicht, die Mütze hängt ihm schief im Nacken,
mit Tabakspfeife und Friesengeist, lässt es sich ganz gemütlich schnacken.

Er fröhnt sehr oft der alten Zeit, gar 15 Jahr ist es nun her,
da war er stolzer Krabbenfischer auf seiner weißen „Lady Fair“.
Bei Wind und Wetter bei Sturm und Schnee, warf er die großen Netze aus
und brachte stets den frischen Fang zu Muddern heim, ins Fischerhaus.

Heute ist er alt und pensioniert, sein Sohn ist jetzt der Kapitän,
doch jeden Tag kommt er zum Pier, um ihn beim Einlaufen zu zusehn.
So sitz er jeden Tag am Kai und raucht sein Pfeifchen in besinnlicher Ruh
und manchmal, schaut er auf und guckt den Möwen beim Futterstreite zu.

Dann lacht er laut, vergnügt am Geschehn und blinselt ins Sonnenlicht,
dann ist er glücklich und zufrieden und strahlt übers ganze Seemannsgesicht.
Denn wenn der Sohnemann erst angelegt, das Schifflein an der Hafenmauer,
dann weiß er genau, die gefrässigen Möwen liegen gleich wartend auf der Lauer.

Dann gibt es Krabben und frischen Fisch, die Tonnen sind gar reich gefüllt.
Oft hört man so manchen Urlauber flüstern: „Das ist der letzte Krabbenfischer von Sylt“

geschrieben 22.08. 2015

Hier das Original von Josh Ma.

 

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One Comment
  1. eine wunderschöne Geschichte, vielen Dank, wünsche eine gute Woche

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