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Pethu

Juni 6, 2015

Neulich im Treppenhaus.

„Moin Frau Pedersen“, „Moin Frau Hansen, wie cheht es sie denn?“
„Charnich so gut Frau Pedersen“.
„Oh nee, dascha Szünde Frau Hansen. Aber denn komm sie man ersmal rein und kriegen ne chute Tass Kaffee, steht noch was warm von. Szolln sie noch und haben n Stück Kuchen zu?“
„ Nee, besten Dank Frau Pedersen, ich hab ja so mitn Zucker zu tun. Ich szoll nun auch streben und komm nachn Dokter. Aber das is nu auch wieder,n Aggewars is dat, mit den jungen Neuen. Stelln sich das mal vor, sagt der junge Schnösel zu mir, ich szoll mich doch mal frei machen und Beste, dabei bin ich doch so schenierlich und szoll doch nur,n Rezept für Medizin von die Afteke haben“
„ Jo, dascha merkwürdigen Dokter, Frau Hansen, freimachen fürn Rezept tss tss. Na, denn chehn sie ma los nach ihrn Dokter hinzu. Denn nu szoll ich aber auch und streben und kriegen Essen aufm Feuer für mein Mann“.
„Jo, Frau Pedersen, denn man Schüß“
„ Auch so Frau Hansen“

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From → Geschichten, HEIMAT

4 Kommentare
  1. super geschrieben, alles Gute, Klaus

  2. Bevor mich Jemand wegen meines „Deutsch“ verurteilt, eine Erklärung. Vor allem die alten Pethutanten in Flensburg war diese Art zu sprechen geläufig.

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