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Die Gedanken sind frei !

Die Gedanken sind frei
…………….sagt man doch immer so. Doch so ist es nicht immer. Sie schwirren dir im Kopf rum und lassen sich dann meistens nicht bändigen. Vor allem dann , wenn du schlafen willst, schlagen sie die skurrilsten Purzelbäume , und du kommst von Höckschen auf Stöckschen.
Angefangen vom Tagesgeschehen , über die Woche , Monat u.s.w u.s.w.
Irgendwann landest du dann tatsächlich , und das immer öfter , in deiner Kinder-Jugendzeit. Vergleichst deine Zeit mit der , der heutigen Kinder und Jugendlichen.
Jo, wenn ich mir vorstelle , sie sollten , wie wir damals , ohne Strom und elektrisch Licht auskommen………….kein Radio , kein Fernsehen ,kein Kühlschrank, kein elektr. Bügeleisen und kein Wasser aus Wand, keine Zentralheizung , sondern Herd bzw Ofenheizung.
Geheizt wurde mit Torf (Klühn) und Holz , Busch und selten Briketts.
Mit 8 Jahren musste ich mit Torf stechen ,den Klühn zum Trocknen aufschichten, später auf einen Handkarren (Bollerwagen) laden und ca 3km nach Hause fahren.
Busch hacken , mit dem Beil Äste in kleine Stücke hacken und aufschichten zum Trocknen .Und ?Oft hat es sogar Spaß gemacht, die Erwachsenen haben uns/mich gebraucht und du warst plötzlich gleichwertig !
Baden ?? oder etwa sogar Duschen ??……..Zinkbadewanne , stundenlang warm Wasser machen und das alles aus dem 60m entfernten Brunnen holen.
Ausguß ? Abwasserleitung ?.neee……..Plumsklo !!
Einkaufen mit Auto ??… 2 km zu Fuß, alles schleppen , genau wie Brot vom Bäcker holen , frisch aus der Backstube !!!
Lebensmittel gab es nur , wenn man auch Tüten oder andere Behältnisse mitbrachte. Milch holten wir in der Milchkanne, manchmal auch vom Bauern direkt. Und wehe dir , du bist gestolpert oder sogar gefallen und die Kanne leer gelaufen , dann gab es was hinten drauf!!
Mit Bus zur Schule , schön bequem ? Neee , zu Fuß bei Wind und Wetter, in Holzschuhen und sobald es etwas warm wurde , platt barfuß.
Leute ihr wärt heillos aufgeschmissen , z.B. ohne Telefon/Handy. Telefonieren konnten wir nur in Postnebenstelle im Dorf!
Wir bauten uns eigene Telefonanlagen aus dünnem Kupferdraht , den wir aus den abgestellten , halb zerstörten ,Jägern auf dem Scheinflugplatz holten und alten Konservendosen.
Wir Kinder haben uns noch direkt unterhalten, direkt miteinander gesprochen , ohne Knopf im Ohr und ständiger akustischer Berieselung.

Jo, solche Gedanken beschäftigen mich in der Nacht.

Lange Weile kannte ich nicht und Zeit hatte ich auch nie , grade mal soviel , um schnell meine Schularbeiten zu erledigen. Zum Rechnen musste ich noch meinen Kopf und nicht den elektronischen Rechner benutzen. Bücher musste ich noch selbst lesen und verstehen lernen und nicht über Kopfhörer aufnehmen.
Beneide ich die Kinder und Jugendlichen Heute , ob ihrer technischen Möglichkeiten und ihren vielen elektronischen Hilfsmitteln? Naja, einmal davon abgesehen ,dass wir solches zu jener Zeit ja gar nicht kannten, war das , was es gab für uns ja unerschwinglich.
Ausserdem hatten wir mit uns und UNSEREN Möglichkeiten damals mehr als genug zu tun.

Aus diesen Gründen war meine Kindheit mehr als nur schön.
Meine Jugendzeit dann aber geprägt von Mangel , frühes Verantwortungsbewusstsein und Arbeit.
Doch was Heute alles geboten wird, und Heute erschwinglich ist,……………..so ein ganz kleines bischen wäre doch vielleicht ganz schön gewesen……………..
Gut , dass wir es nicht kannten!!

Nunja, Gedanken , Wissen ……………….wo bleiben sie, bleibt es wenn wir gehen ? Ein Leben lang haben

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„Unsere“ Vögel.

Gestern die Mönchsgrasmücke wiedereinmal gesehen und Heute auch mal wieder den Zaunkönig. Erwische ich die mal mit der Kamera, gibt es auch Bilder.

Gierige Politiker/innen.

Niedersachsen
Weil kündigt Neuwahl für 15. Oktober an (S.P.O.N.)
Na, dann nimm mal schon Deinen Hut. Denn bis dahin haben die Schwarz-gelben Dir soviel Dreck an die Füße geklebt, den Du selbst mit 200 Jahren nicht anhäufen kannst. Denn nun wird ja auch hier, wie bei den Amis, mit derart viel Dreck geworfen und die Menschen glauben auch noch, was diese Schmiefinken verbreiten, das ist ja das Schlimme.
Ich weiß noch von früher, als die Menschen hier noch Politik interessiert waren und sagten, hier bei uns wird es nie solch einen schmutzigen Wahlkampf geben.
Ich denke, wir haben die Amis, dank der Gier nach Geld und Macht,gesteuert vom Kapital, schon überholt.Ich schäme mich für unser Land.

5 Euro Tropische Zone.

die Unverschämtheiten der Deutschen Münzhändler.

Von der Kunst, Nordfriese zu sein

Quelle: Von der Kunst, Nordfriese zu sein

Yugoslavien

Aus der ganzen Welt hören wir Musik, aber nur sehr wenig aus dem ehemaligen Jugoslavien.

Nun möchte ich einmal eine Lanze für diese Musik brechen. Gewiß, nicht jeder mag sie. Trotzdem ist sie wunderschön und wer sie einmal gehört hat, vor allen Dingen in diesen Situationen, wird sie , wie auch ich, niemals vergessen.

Da ich damals sehr oft in diesem wunderschönen Land zu Gast war, habe ich die Musik/Gesänge dort lieben gelernt.

Man saß z.B. auf der Insel Lopud auf der Terrasse unter vollen Weinreben, aß Fisch und trank den guten Wein und plötzlich betraten ein paar Einheimische den Ort, packten ihre Klampfen aus und begannen zu den Klängen ihrer Instrumente zu singen. Schöne Stimmen hatten diese Männer und sie sangen schöne Lieder.

Nach und nach gesellten sich noch einige Männer dazu. Es wurde unbeschreiblich schön.

Wieder zurück in der Heimat habe ich nach dieser Musik gesucht. Aber Niemand konnte mir helfen, denn ich hatte auch keine Bezeichnung dafür und PC,s gab noch nicht in dem Maße.

Ca fünfzig Jahre später habe ich erfahren, dass diese Musik als Klapa-Gesang bezeichnet wird (Klapa = Gruppe), nun hatte ich endlich gefunden, was ich solange gesucht hatte.

Jo, und nun höre ich sehr oft Klapa Gesang von:

Klapa Cambi

Klapa Sufit

Klapa Rispet

Klapa Intrade

u.s.w. , u.s.w. Sucht sie euch selbst in YouTube.

Brauchtum in Nordfriesland

Biikebrennen.

Jede Johr, to koole Wintertiid,

dor is dat Biikebrennen, inselwiit.

So een Spektaakl, dat hett jeder gern,

dorüm gohn se all mit Fackel und Latern

dörch de Dün,n und dörc h de Wischen,

de Umtoch dör de Nacht geneeten.

Een groote Holtfüüer ward anfacht,

in disse kohle Sylter Nacht.

 

 

Mit Grönkohl und krosse Schwiensbacken,

lett sik dat an,t Füüer bestens schnacken.

Bi lichen, lodern Flamm,n un Rauch

fiiert man disse ole friesische Brauch.

Mennig een fiiert de Nach denn noch wilder

Und he denkt bi sik, de spinn,n de Sylter.

Und weil de Biike so grootartig wor

Meld sik jeder gau an för,t anner Johr.

Autor: Josh Ma, übersetzt von K.H.Böttcher

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Rudi Wieser war ein Arbeitskollege von mir 1958 in Westerland. Einiges hat er mir über seine Zeit auf U763 und später U1195 erzählt und hat damit bei mir das Interesse an den U Booten geweckt.Als erstes kaufte ich mir das Buch „Jäger – Gejagte“ von Jochen Brennecke. Darin wird Rudi Wieser erwähnt. Damit begann meine Sammlung aller Bücher, die sich mit diesem Thema befassen. Nach der Veröffentlichung dieses Film damals noch im ZDF, habe ich lange mit Rudi telefoniert und wir plauderten über alte Zeiten und über das, was er damit bei mir ausgelöst hat.Sicher wird er nicht mehr leben. Er war ein feiner Kerl.

2017

Allen meinen „Freunden“ und auch die, die es gerne sein möchten, ein frohes neues Jahr.